2021-01-31 Class A #1 Daytona Intl. Speedway

  • Just asking for the admin team to make sure they are all reading off the same card as there is no way for us as drivers to know as you have pointed out.

    We will closing up to the car in front ready for ready for the green flag even if we have not reached the back of the pack to not get a restart penalty in future.

    If incidents in the lower series are frequently getting protested or looked at by the officials and those in the higher series are not we can easily ask other team members driving in the Pro series to submit any required protests. This would only be an attempt to keep the Fairplay index actually fair.

    Please don't take this as an attack on VO. I'm just trying to point out potential issues that either could become a problem or could become perceived to be a problem without intervention.

  • You don’t know if somebody was protesting your starts. Right?


    And the stewards has the rights to judge situations they found during watching the replay.

    And this judgment of your starts is not negative way. Just think of it and make it next race better.


    And like in the past. If someone is unhappy with a penalty you can submit a ticket. Here talking about it, don’t help anybody.

    als vorletzter? Wer mich da protestiert ist einfach sowas von armselig, ganz ehrlich

  • das sind alles Vermutungen. Ich denke der Hinweis sich an das Regelwerk zu halten wird das Beste sein. Ansonsten hilft wie immer der Protest und wird ja auch genutzt. Nur protestieren und im Forum dazu noch das Thema aufzubauen, halte ich nicht für sinnvoll. Bitte die Entscheidungen abwarten und es ist ja so das die Funktionäre sich darüber austauschen um eben Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Ich für meine Teil glaube immer erst an den guten Gedanken und weniger an den schlechten.

    Danke an alle die sich hier einbringen auch mit Kritik.

  • Thanks to everyone who contributes here, including criticism.

    I'm in no way criticising the league or it's admins. I know how much work goes into running a league which is why a couple of us joined the Sunday VO races rather than restarting our own league alongside the midweek races we were already doing last season. Just pointing out a potentially overlooked issue.

  • Nur als Vorschlag: wäre es vielleicht besser, Dinge wie falsche Abstände beim Restart oder anderes, das weder zu einem Unfall führt, noch anderen einen massiven Nachteil einbringt, nur nach Protest zu ahnden? Sofern die Befürchtung besteht, dass es dann zu mehr Restart-Unfällen kommt, könnte man es ansonsten auch so machen, dass man falsches Verhalten ohne Protest auch dann ahndet, wenn es Unruhe ausgelöst und so mittelbar dazu beigetragen hat, dass ein Unfall entstand.


    Ich kann schon verstehen, dass Doug und Yves nicht begeistert sind, wenn in der nicht-Pro genauer hingeschaut wird als in der Pro. Würden die Grids nicht nach FPI eingeteilt, wäre es ja egal, solange innerhalb eines Grids immer der gleiche Maßstab angelegt wird. Mit der Einteilung nach FPI ist es schon etwas unfair, wenn in der nicht-Pro genauer hingeschaut wird und allein dadurch mehr SP für Dinge verteilt werden, die keine Yellows auslösen, als in der Pro.

  • Da bin ich der selben Meinung wie Marvin oder Doug.


    In zwei Grids, in welchen der FPI über Auf- und Abstieg entscheidet, darf nicht mit unterschiedlicher Intensivität je nach Stimmung des Rennleiters geahndet werden. Auch Proteste müssen öffentlich gemacht werden. Das muss nicht vor dem ReKo-Entscheid sein, jedoch zumindest danach.


    Nur so kann man eine gewisse Transparenz und Fairness in der ReKo-Arbeit gewährleisten und nach außen hin auch darstellen. Ich möchte als Beschuldigter wissen, wer gegen mich protestiert hat. Dann hört es auch auf, dass "mit Blick auf die Tabelle" oder nach Sympathiestand mal eben so ein Protest rausgehauen wird oder man vom Gut-Will des Rennleiters abhängig ist was die Beurteilung und Strafverfolgung angeht. Weil man dann eben auch als Protestierender ein wenig in der Auslage steht, was die Protestflut dann mit Sicherheit eindämmt. Auch ein Schelm wer Böses dabei denkt, aber ein Rennleiter wird wohl nie einen Teamkollegen protestieren, weil der als Führender 3 Meilen zu schnell beim Restart war oder weil der sich ein Pit-Vergehen geleistet hat. Bei den "Konkurrenten" ist das aber zur Zeit ein Leichtes, ohne sich jemals dafür deklarieren zu müssen.


    Oder aber man sichtet das ganze Rennen inkl. aller Restarts und Boxenstops auf Vergehen, aber das wird sich wohl niemand antun wollen.

  • Ich bin zwar kein aktiver fahrer der Liga mehr, muss aber hier Doug recht geben.

    Und wie Roland sagt, wenn eine Liga in mehrere Rennen aufgeteilt ist, diese aber mit dem selben FPI gehandhabt werden und das ganze auch über Auf und Abstieg entscheidet muss definitiv mit gleicher Elle gemessen werden.


    Ich denke das sollte auch ohne grössere Probleme möglich sein, dass in beiden Ligen die selben Punkte angeschaut werden, auch ohne Proteste der Fahrer.

  • Sofern die Befürchtung besteht, dass es dann zu mehr Restart-Unfällen kommt, könnte man es ansonsten auch so machen, dass man falsches Verhalten ohne Protest auch dann ahndet, wenn es Unruhe ausgelöst und so mittelbar dazu beigetragen hat, dass ein Unfall entstand.

    Genau so wird es ja bisher gehandhabt ;)

    Das Problem ist einfach dass es kaum Anlass gibt in der Pro die Restarts zu sichten da es zu 95% keine Verstöße zu beobachten gibt und es generell ruhig abläuft. Anders in den normalen Serien, da sind die Restarts oft auf den ersten Blick als "chaotisch" zu erkennen.

    Viele neue Fahrer, voll gefüllte Felder, extrem unterschiedlicher Skilllevel, da sind halt viele Faktoren die sich negativ auf die Restarts auswirken. Es ist auch irrelevant ob durch Fehlverhalten ein Unfall ausgelöst wird, alleine wenn jemand zu viel Abstand lässt werden ja alle dahinter benachteiligt was ja nicht fair ist.


    Auch Proteste müssen öffentlich gemacht werden. Das muss nicht vor dem ReKo-Entscheid sein, jedoch zumindest danach.


    Nur so kann man eine gewisse Transparenz und Fairness in der ReKo-Arbeit gewährleisten und nach außen hin auch darstellen. Ich möchte als Beschuldigter wissen, wer gegen mich protestiert hat. Dann hört es auch auf, dass "mit Blick auf die Tabelle" oder nach Sympathiestand mal eben so ein Protest rausgehauen wird oder man vom Gut-Will des Rennleiters abhängig ist was die Beurteilung und Strafverfolgung angeht. Weil man dann eben auch als Protestierender ein wenig in der Auslage steht, was die Protestflut dann mit Sicherheit eindämmt. Auch ein Schelm wer Böses dabei denkt, aber ein Rennleiter wird wohl nie einen Teamkollegen protestieren, weil der als Führender 3 Meilen zu schnell beim Restart war oder weil der sich ein Pit-Vergehen geleistet hat. Bei den "Konkurrenten" ist das aber zur Zeit ein Leichtes, ohne sich jemals dafür deklarieren zu müssen.


    Oder aber man sichtet das ganze Rennen inkl. aller Restarts und Boxenstops auf Vergehen, aber das wird sich wohl niemand antun wollen.

    Ich weiß gar nicht was ich zu dem Posting schreiben sollte. Wahrscheinlich wärs auch besser einfach nix zu schreiben, naja egal.


    Du unterstellst praktisch jedem deiner Gegner Proteste nur aus "ergebnistaktischen" Gründen einzureichen und allen Rennleitern es gleich zu tun um sich selbst "mit Blick auf die Tabelle" Vorteile zu verschaffen. Du solltest mittlerweile wissen wie der ganze Ablauf aussieht, solche Aussagen in den Raum zu werfen ist einfach <insert captain picard facepalm>

    Es ist doch komplett irrelevant wer dich protestiert. Wenn ein Fehlverhalten von den Rennleitern festgestellt wird dann wird der Protest angenommen, fertig. Wozu sollte ich / wir denn subjektiv und "mit Blick auf die Tabelle" entscheiden wenn ich / wir dadurch nur die ganze Liga schädigen würde, nur um Hr. Rauch "eins reindrücken zu wollen"? Du kannst gegen jede Strafe Einspruch einlegen, auch gegen Proteste. Und dann sehen sich die Situation nochmal mehr Leute an. Aber ja, vielleicht wollen die auch alle Hr. Rauch in der Tabelle überholen... :ka: :hmm:

    Oder aber vielleicht doch mal Selbstreflexion üben...


    Erinnert mich an einen Witz:

    Verkehrsfunk im Radio: "Achtung auf der A4 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen!"

    "Was einer? Tausende!"

  • Das Protest- und Auswertungssystem der VO sorgt doch eben genau dafür, daß nicht nach Gut-Will verfolgt bzw. nicht verfolgt wird. Wenn ich mir das Replay ansehe und durch Zufall sehe, daß zB dir jemand unter grün hart ins Auto fährt werde ich das nicht beachten, außer du protestierst. Dann wirds objektiv gesichtet und bewertet. Kommen die 2 RL nicht zu einem Ergebnis geht's an einen weiteren der Rennleiter der sich den Vorfall ebenso ansieht. Bei Protesten kommen dann noch zusätzlich Personen dazu, welche den Vorfall sichten. Ich sehe hier beim besten Willen kein Potential für die RL, nach Lust und Laune zu bestrafen oder es zu lassen.


    Zum Thema Teamkollegen protestieren: In welchem Team protestieren sich die Kollegen denn gegenseitig? IdR versteht man sich gut. Und wenns dochmal zum Unfall kommt klärt man es verbal im TS. Das wird aber denke ich bei jedem Team so der Fall sein, nicht nur bei Leuten die in der RL sind.

  • Ich unterstelle das überhaupt nicht, Markus, ich sage aber sehr wohl, dass das jederzeit möglich ist, da sich der Protestierende dazu nicht deklarieren muss. Dass Protest eingelegt werden kann gegen was auch immer ist ja gut, passt. Aber dann soll bitte auch der Protestführer bekannt gemacht werden. Alles andere hat einen fahlen Beigeschmack, ist nicht transparent.


    Und was soll der Schmarrn mit dem Herrn Rauch? Ich beziehe das nicht auf mich, da geht's um Transparenz und um Gemauschle zu unterbinden. Meine "Fälle" habe ich nur als Beispiel angeführt, nicht mehr und nicht weniger.

    Wie Doug weiter oben sinngemäß schreibt: "Dann lass ich halt meinen Teamkollegen in der Elite 1 gegen alles protestieren, was so auffällt ..." Das würde sicher nicht geschehen, wenn sein Teamkollege dann dafür auch als Protestführer bekannt würde.


    Und ja, natürlich kann man gegen Proteste Einspruch erheben, auch das passt wunderbar. Jedoch sind 3 mph beim Restart 3 zuviel, da brauch ich nicht gegen die Entscheidung protestieren. Auch ein Pitvergehen bleibt ein Pitvergehen, klar. Aber: Wenn 3 mph beim Restart protestiert und geahndet werden, dann sollte es transparent gemacht werden, ob Protest eingelegt wurde und falls ja, wer den eingelegt hat. Und wenn der Rennleiter das "zufällig" mitbekommen hat, dann sollte das auch jeder wissen. So wie es jetzt ist sieht man ja in keinem Bericht, ob es nun einen Protest gab oder ob das ein Rennleiter von sich aus "entdeckt" hat. Und was es für einen Unterschied machen würde? Es würde schlichtweg nicht gleich jede Kleinigkeit protestiert werden, da sich dazu jemand deklarieren müsste. Aber so wie es jetzt ist gibt es nunmal die Möglichkeit, völlig willkürlich zu protestieren um einem Gegner eine "auszuwischen". Ist Fakt, daran lässt sich nicht rütteln, und das ist meiner Meinung nach nicht korrekt.


    Ich weiß schon, dass das hier wohl nie geändert werden wird, aber ich denke doch, dass man das sehr wohl ansprechen darf und das auch angesprochen gehört, da ich in über 20 Jahren Simracing und jahrelanger Arbeit als Liga- und/oder Rennleiter noch nie erlebt habe, dass das Thema ReKo so intransparent gehandhabt wird wie hier.


    Ich weiß auch zum Beispiel nicht, wie ich mit dem Thema "Sprechverbot zu ReKo-Entscheidungen" umgehen soll. Das ist auch sowas, was mich stört und was mich zur Kritik bewegt. Irgendwie ist die Entscheidung dazu auch verständlich, da es genau deswegen hier sehr ruhig ist, was das Thema "Kontroverse Unterhaltungen" angeht. Die Rennleitung oder die ReKos müssen hier mit NULL Kritik klarkommen, da eine Diskussion darüber im Keim erstickt wird. Einerseits gut und wie erwähnt auch irgendwie verständlich, andererseits fehlt aber auch was. Diskussionen über Entscheidungen und Ansichten bringt viel Leben in ein Forum und tut auch der Community in letzter Instanz gut. Als Rennleiter oder ReKo auch mal in der Kritik zu stehen ist nicht prickelnd, gehört meiner Meinung nach aber zum Job und deswegen sollte sich dann aber auch keiner ans Bein gepinkelt fühlen.


    Genauso wenig wie von dem Post eines Herrn Rauch. Der fährt nämlich gern hier, sonst würde er hier nicht fahren :smilewink:

    Er gibt aber auch zu, dass er sich sehr gerne reibt wenn's nötig ist :yep::smoke:

  • Das Protest- und Auswertungssystem der VO sorgt doch eben genau dafür, daß nicht nach Gut-Will verfolgt bzw. nicht verfolgt wird. Wenn ich mir das Replay ansehe und durch Zufall sehe, daß zB dir jemand unter grün hart ins Auto fährt werde ich das nicht beachten, außer du protestierst.

    Ja, das ist schon klar. Es geht auch um die lapidaren Vergehen wie von mir erwähnt (Start/Restart-Regeln, Pitregeln usw.), da wird das sehr wohl gemacht. Wenn es jemand darauf anlegen will sichtet er das Rennen im Nachlauf und reicht dann so wie es ihm beliebt Proteste für derartige Vergehen ein, egal ob Rennleiter oder Fahrer. Das würde man mit Sicherheit nicht machen, wenn man dafür "in der Auslage" stehen würde. Das meine ich, nichts Anderes.

    Quote

    Zum Thema Teamkollegen protestieren: In welchem Team protestieren sich die Kollegen denn gegenseitig? IdR versteht man sich gut. Und wenns dochmal zum Unfall kommt klärt man es verbal im TS. Das wird aber denke ich bei jedem Team so der Fall sein, nicht nur bei Leuten die in der RL sind.

    Ja in Keinem, das wär ja noch trauriger! Das hab ich aber auch nicht behauptet. Ich habe nur erwähnt, dass ein Rennleiter einem Teamkollegen ohne zwingendem Grund niemals Strafpunkte geben würde, anderen Fahrern aber sehr wohl, "falls er das zufällig sieht". Und das ist halt eine gewisse Schieflage, die so nicht sein sollte.

  • Und noch was, zu der Kritik von Doug und der versuchten Erklärung von Markus dazu:


    Auch wenn in Elite 2 da es anscheinend wirklich so ist, dass genau diese "Kleinvergehen" bei Start/Restart oder Pitting (oder auch das bloße Einstellen der korrekten Startnummern) ein Problem darstellt: Dann sollte nicht gleich mit der groben Kelle draufgehauen und Strafpunkte vergeben werden, sondern die Teilnehmer einfach mal zuvor ins Gebet genommen werden. Ihnen mitteilen, was Sache ist und dann im vornherein eine Sichtung und Vergabe von Strafpunkten androhen, damit man das in den Griff bekommt.

    Aber so schaut das für Doug oder die Anderen halt sehr willkürlich aus und tut weh, da es genau dort Auswirkungen hat, wo es für aufstiegsambitionierte (gibt's das Wort eigentlich?) Fahrer am Schlechtesten ist, beim FPI.

  • Sorry für die späte Rückmeldung, brauchte aber etwas das ganze durchzuarbeiten ;)

    Ich unterstelle das überhaupt nicht, Markus, ich sage aber sehr wohl, dass das jederzeit möglich ist, da sich der Protestierende dazu nicht deklarieren muss. Dass Protest eingelegt werden kann gegen was auch immer ist ja gut, passt. Aber dann soll bitte auch der Protestführer bekannt gemacht werden. Alles andere hat einen fahlen Beigeschmack, ist nicht transparent.

    Nochmal: Wozu? Dass man dann Payback üben kann auf der Strecke? Dass man diese Person dann "retourprotestiert"?

    Wenn Protest eingereicht wird ist irrelevant wer es gemacht hat. Relevant ist nur ob in dieser Situation "ein Vergehen" stattgefunden hat und dieses als bestrafungswürdig erachtet wird. Es ist ausserdem eh nur möglich eine Situation zu protestieren in der man Schaden / einen erkennbaren Nachteil hatte. Somit kann ich ja oft einfach 1+1 zusammenzählen und weis wer mich protestiert hat.

    Anders natürlich bei Restarts, wo es aber natürlich so ist dass sich Fehlverhalten vorne im Feld oft extrem nach hinten auswirkt, weshalb man hier "jeden" protestieren kann. Aber auch hier wieder irrelevant wer es macht, den zu bestrafenden "Fehler" macht ja trotzdem der Fahrer, wenn es die Rennleitung so sieht dass es eindeutig ist.


    Und was soll der Schmarrn mit dem Herrn Rauch? Ich beziehe das nicht auf mich, da geht's um Transparenz und um Gemauschle zu unterbinden. Meine "Fälle" habe ich nur als Beispiel angeführt, nicht mehr und nicht weniger.

    Bitte entschuldige, ich sollte keine suggestive Formulierung verwenden, hast schon recht.

    "Hr. Rauch" bitte einfach mit "ein Fahrer" ersetzten beim lesen ;)


    Und ja, natürlich kann man gegen Proteste Einspruch erheben, auch das passt wunderbar. Jedoch sind 3 mph beim Restart 3 zuviel, da brauch ich nicht gegen die Entscheidung protestieren. Auch ein Pitvergehen bleibt ein Pitvergehen, klar. Aber: Wenn 3 mph beim Restart protestiert und geahndet werden, dann sollte es transparent gemacht werden, ob Protest eingelegt wurde und falls ja, wer den eingelegt hat. Und wenn der Rennleiter das "zufällig" mitbekommen hat, dann sollte das auch jeder wissen. So wie es jetzt ist sieht man ja in keinem Bericht, ob es nun einen Protest gab oder ob das ein Rennleiter von sich aus "entdeckt" hat. Und was es für einen Unterschied machen würde? Es würde schlichtweg nicht gleich jede Kleinigkeit protestiert werden, da sich dazu jemand deklarieren müsste. Aber so wie es jetzt ist gibt es nunmal die Möglichkeit, völlig willkürlich zu protestieren um einem Gegner eine "auszuwischen". Ist Fakt, daran lässt sich nicht rütteln, und das ist meiner Meinung nach nicht korrekt.

    Bei den Restarts ist es natürlich etwas spezieller. Es wurde dort angefangen "genauer zu schauen" als es in 2019 / 2020 mit den größer werdenden Feldern immer mehr Probleme dabei gab. So kam die ganze "Restart Review" überhaupt erst auf. Schau dir die Rennthreads aus dem Zeitraum an, da kommt wohl in jedem mal eine Aussage zu den horriden Wiederaufnahmen der Rennen. Ich kann mich auch an die ersten Auswertungen wo dann genau geschaut wurde erinnern, da war die Aufregung auch mal groß. Aber es hat sich gelegt, weil es Anschliessend einfach besser funktioniert hat.

    Generell sag ich mal dass geschätzt etwa 90% der Strafenverteilung bei den Restarts von den Rennleitern direkt "entdeckt" wurde. Hat aber einen ganz simplen Grund: Schau dir eine Strafenauswertung an wo viele Strafen bei Restarts verteilt wurden und lad dir dazu dann das Replay von diesem Rennen von der Homepage. Ich denke du kannst die Vorgehensweise der Rennleiter dann wohl verstehen. Vor allem muss man immer im Hinterkopf behalten dass die normale Serie ja Fahrer an die Pro "heranführen" soll und wenn jemand den Aufstieg schafft sich dort ohne große Umstellung einfügen sollte. Wenn man dann nur riesen Lücken, Ziehharmonikas & warten aufs Gasgeben bis nach dem Zielstrich kennt wäre man wohl überrascht wie das in der Pro so läuft. Auch da läuft es nicht immer optimal, klar, aber es ist echt kein Vergleich zur normalen Serie...


    Ich weiß schon, dass das hier wohl nie geändert werden wird, aber ich denke doch, dass man das sehr wohl ansprechen darf und das auch angesprochen gehört, da ich in über 20 Jahren Simracing und jahrelanger Arbeit als Liga- und/oder Rennleiter noch nie erlebt habe, dass das Thema ReKo so intransparent gehandhabt wird wie hier.


    Ich weiß auch zum Beispiel nicht, wie ich mit dem Thema "Sprechverbot zu ReKo-Entscheidungen" umgehen soll. Das ist auch sowas, was mich stört und was mich zur Kritik bewegt. Irgendwie ist die Entscheidung dazu auch verständlich, da es genau deswegen hier sehr ruhig ist, was das Thema "Kontroverse Unterhaltungen" angeht. Die Rennleitung oder die ReKos müssen hier mit NULL Kritik klarkommen, da eine Diskussion darüber im Keim erstickt wird. Einerseits gut und wie erwähnt auch irgendwie verständlich, andererseits fehlt aber auch was. Diskussionen über Entscheidungen und Ansichten bringt viel Leben in ein Forum und tut auch der Community in letzter Instanz gut. Als Rennleiter oder ReKo auch mal in der Kritik zu stehen ist nicht prickelnd, gehört meiner Meinung nach aber zum Job und deswegen sollte sich dann aber auch keiner ans Bein gepinkelt fühlen.

    Werden Proteste kommentarlos gelöscht? Werden die Strafpunkte einfach verteilt ohne (vll tlw. zu kurzer) Begründung? Wird ein Einspruch gegen eine Strafe kommentarlos ignoriert? Werden Regeln von einer Woche auf die nächste geändert?

    Alles Dinge die ich in anderen Ligen schon beobachten durfte...

    Wir können uns gerne mal im Discord treffen wenn ich ein Rennen auswerte und ich sprech dir alle meine Gedankengänge die mir zur Einschätzung der Situation durch den Kopf gehen laut vor, wird wohl auch nicht die Lösung sein? ;)

    Nur weil man nicht über Strafen im Forum diskutieren kann ist alles intransparent? Was schwebt dir den vor das die Transparenz verbessert?


    Ja in Keinem, das wär ja noch trauriger! Das hab ich aber auch nicht behauptet. Ich habe nur erwähnt, dass ein Rennleiter einem Teamkollegen ohne zwingendem Grund niemals Strafpunkte geben würde, anderen Fahrern aber sehr wohl, "falls er das zufällig sieht". Und das ist halt eine gewisse Schieflage, die so nicht sein sollte.

    Ich werd keinen Teammate protestieren der mir in die Kiste fährt, logisch, das regelt man Intern. Ich persönlich (und ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster und sage mein Teamchef auch ;)) halte meine Kameraden aber generell zu einem "höheren Standard" verpflichtet. Und wenn ein Restart (bzw. generell eine Situation) reviewed wird dann mach ich auch keinen Unterschied zwischen "Freund" und "Feind", einfach weil immer die absolute Objektivität zum Wohl der Serie / Liga gewahrt sein muss in meinen Augen. Nur weil du es selbst vll nicht könntest nicht automatisch auf andere schliessen. Jeder weiß wer in welcher Serie Rennleiter ist, steht auf der HP. Genauso wie wer dann Teamkamerad von eben diesem ist, steht auch auf der HP. Wenn es da bei Entscheidungen Bedenken gibt dass diese nicht objektiv getroffen wurden kannst du ja auch immer aktiv werden und andere Rennleiter oder Admins damit betrauen.

  • Für alle die hier wegen der Abstandsregel einen (gefühlten) Nachteil erkannt haben wollen.

    Der durchschnitliche VO-Fahrer hat 40 Rennen und 6.000 Runden im FPI. 1 Strafpunkt erhöht den FPI um genau:


    0,006666666 Punkte


    ---


    For all who want to have recognized a (perceived) disadvantage here because of the distance rule.

    The average VO driver has 40 races and 6000 laps in the FPI. 1 penalty point increases the FPI by exactly:


    0,006666666 points

  • Bei den Restarts ist es natürlich etwas spezieller. Es wurde dort angefangen "genauer zu schauen" als es in 2019 / 2020 mit den größer werdenden Feldern immer mehr Probleme dabei gab. So kam die ganze "Restart Review" überhaupt erst auf. Schau dir die Rennthreads aus dem Zeitraum an, da kommt wohl in jedem mal eine Aussage zu den horriden Wiederaufnahmen der Rennen. Ich kann mich auch an die ersten Auswertungen wo dann genau geschaut wurde erinnern, da war die Aufregung auch mal groß. Aber es hat sich gelegt, weil es Anschliessend einfach besser funktioniert hat.

    Auf die Gefahr hin, dass das auf wenig Gegenliebe stößt: wäre es nicht besser, die Restarts insofern freizugeben, als dass man dem Führenden wie im iR-Service erlaubt, zwischen dem Abbiegen des Pace Cars und der grünen Flagge selbst zu entscheiden, wann er beschleunigt? Das würde das ganze Feld entzerren, weil alle im Wesentlichen darauf reagieren, wann ihre jeweiligen Vorderleute beschleunigen und nicht wie jetzt alle genau im gleichen Moment beschleunigen.

  • Auf die Gefahr hin, dass das auf wenig Gegenliebe stößt: wäre es nicht besser, die Restarts insofern freizugeben, als dass man dem Führenden wie im iR-Service erlaubt, zwischen dem Abbiegen des Pace Cars und der grünen Flagge selbst zu entscheiden, wann er beschleunigt? Das würde das ganze Feld entzerren, weil alle im Wesentlichen darauf reagieren, wann ihre jeweiligen Vorderleute beschleunigen und nicht wie jetzt alle genau im gleichen Moment beschleunigen.

    Kannst du nicht wissen. Ein Vorschlag der so alt ist, wie wir iRacing fahren. Die Pros und Contras wurden von uns oft genug abgewägt. Und das Ergebnis war immer das gleiche. ;)